
Benstrup. Diesen Augenblick wird Eric Lamaze nicht vergessen: Im Sattel seines 12jährigen Hengstes Hickstead sicherte er sich bei den Olympischen Spielen in Hongkong die Goldmedaille. Es war die Krönung einer bis dahin einzigartigen Karriere. Immerhin hat der springgewaltige KWPN-Hengst mittlerweile eine Lebensgewinnsumme von rund 1.500.000 Euro.
2007 holte er einzelbronze und Teamsilber bei den Panamerikanischen Spielen, er siegte vor heimischer Kulisse in dem mit 220.000 Dollar dotierten Großen Preis von Sprice Meadows und im Dezember gewann er das Weltcupspringen in Genf.
Gerade diese Kombination aus sportlichen Höchstleistungen und einem züchterisch hochinteressanten Pedigree Ließ das Gestüt Sprehe aufhorchen. Albert Sprehe nahm Kontakt mit dem sympathischen Olympiasieger Eric Lamaze auf und das Resultat lässt die gesamte bundesdeutsche Züchterzene aufhorchen: Hickstead steht in diesem Jahr exklusiv den Züchtern des Gestüts Sprehe zur Verfügung. „Wir sind immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Blutkombinationen mit hohem züchterischen Potential”, so Albert Sprehe. Alle Züchter dürfen sich freuen.
Eric Lamaze erinnert sich noch ganz genau an das erste Aufeinandertreffen mit diesem Hengst, der am 02. März 1996 beim Niederländischen Züchter Jan Schijndel das Licht der Welt erblickte. Es war genau genommen sogar Liebe auf dem zweiten Blick. Lamaze war auf Einkaufstour in Europa und bekam Hickstead im Stall von Stephan Conter in Belgien präsentiert. Nach dem ersten Ausprobieren blieb eine Portion Skepsis. Wenige Tage später probierte Lamaze den Vererber ein zweites Mal aus. Er sprang beeindruckend, war aber auch etwas wild. Im Nachhinein betrachtet musste de Kanadier überredet werden, Hickstead zu kaufen. Der HamletSohn bezog seine neue Box im Torey Pines Stall vor den Toren Torontos.
Wemm Eric Lamaze über seinen Olympiasieger erzählt, fangen seine Augen an zu leuchten: „Absolute Stärken sind seine Vorsicht und sein Blut. Es ist, als hätte er Augen in seinen Beinen. Er weiß ganz genau, wo die Stangen sind. Er is einfach cleber." Gleichzeitig liebt es Hickstead im Rampenlicht zu stehen. Im heimischen Stall ist er mit seinen 163 Zentimetern eher unscheinbar, aber im Parcours wächst er über sich hinaus. Er genießt jeden Start un macht dabei nur selten Fehler.
Züchterisch betrachtet ist er ein echtes Filetstück der niederländischen Zucht. Sein Vater Hamlet entsprimgt dem bekannten KWPN-Stamm der Balia. Weiter gezogen über Nimmerdor x Notaris hat er springblut in Vollendung in sich. Nimmerdor is Vater von über 50 gekörten Hengsten. Hamlet selver verbuchte zahlreiche Siege und Platzierungen auf dem internationalen Turnierparkett und hat auch züchterisch zahlreiche Erfolge auf seinem Konto verbuchen können.
Das Gestüt Sprehe ist stolz, diesen außergewöhnlichen Hengst für die Decksaison 2009 anbieten zu können. Gerade für Züchter, die das Besondere suchen, ist Hickstead eine gute Alternative, die olympischen Glanz versprüht. Auch im Jahr 2009 erzielte Hickstead bereits mehrere internationale Erfolge.
Hamlet |
Nimmerdor |
Farn |
Ramonaa |
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Dirbalia |
Notaris |
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Webalia |
Jomara |
Ekstein |
Zion |
Zaniki |
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Formara |
Ulft |
|
Romara |